Erstes E-Mountainbike-Rennen – Der Anbruch einer neuen Ära?

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E-Bikes erfreuen sich einer immer grösseren Beliebtheit. Mittlerweile sind sie auch im Mountainbike-Sport angekommen. Am 1. und 2. Juni nun war es endlich so weit: Beim Mountainbike-Festival im Tegernseer Tal fand zum allerersten Mal auch ein Rennen mit motorisierten Bikes, auch Pedelecs genannt, statt. Ist dies vielleicht sogar der Beginn einer ganzen Serie an Pedelecrennen?

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Die Premiere

Bereits zum 10. Mal trafen sich Mountainbikefans und Sportler aus allen Teilen Deutschlands in Rottach-Egern im Tegernseer Tal, um den Startschuss für das einmal im Jahr stattfindende Mountainbike-Festival hautnah mitzuerleben. Mittlerweile ist das von Sport Scheck ins Leben gerufen Festival ein echtes Muss für Mountainbiker geworden und kann von Jahr zu Jahr mehr Besucher vorweisen. Das Besondere an dem Event sind der unvergleichliche Mix aus anspruchsvollen Strecken und der familiären Atmosphäre. In diesem Jahr jedoch gab es zusätzlich eine Neuheit. Zum ersten Mal in der Geschichte gingen auch E-Bikes an den Start. So mussten die leidenschaftlichen E-Biker auf einer Strecke von 22 Kilometer Länge insgesamt 600 Höhenmeter überwinden. Erlaubt waren jedoch lediglich offroad-taugliche Pedelecs bis 25 km/h und einer Motorleistung von maximal 250 Watt. Ausgangspunkt der Strecke war das Festivalgelände in Birkenmoos. Vorbei gings an den Rottacher Wasserfällen zum Sutten Rundweg. Ausrichter des Rennens war übrigens der Fahrradhersteller Haibike.

Vom Rennen zum Cup

Insgesamt kann das Rennen sicherlich als Erfolg, insbesondere auch für den Veranstalter, gesehen werden. Alle Teilnehmer berichteten ausnahmslos, viel Spass gehabt zu haben und wollen nächstes Jahr erneut mitmachen. Ist dies also der Start eines festen E-Mountainbike-Cups? Immerhin sehen Profi-Mountainbiker wie Torsten Marx gute Chancen, dass sich diese neue Form von Rennen auch in Zukunft durchsetzen wird und neben den herkömmlichen MTB-Rennen bestehen kann. Geht es nach ihm, stellt die Unterstützung des Motors eine klare Möglichkeit zur Leistungsoptimierung dar. Denn ähnlich wie in der Formel 1 reicht es nun einmal nicht aus, über ein gutes Sportgerät zu verfügen, auch die Fahrer müssen ihr Handwerk beherrschen.

Bildquelle: drexel.edu